Seelenstriptease!

Innenansichten eines Veganers:

Mittlerweile kann ich die Abneigung der AllesfresserInnen gegenüber dem Moral-VeganernInnen sehr gut nachvollziehen. Immer mit erhobenen Zeigefinger herumlaufen, blind auf Leute einreden, die es schlicht nicht interessiert oder besser noch, die Nicht-VeganerInnen zu ihrem „Glück“ zwingen wollen. So funktioniert das nicht FreundInnen der Blume!

Was ich meine veranschaulicht PETA dieser Tage anschaulich in Detroit. Dort wollte PETA die Wasserrechnung für 10 Familien bezahlen, die diese nach dem Bankrott der Stadt nicht mehr zahlen konnten. Hört sich soweit erst einmal nach einer netten Geste an. Einzige Bedingung, ihr ahnt es sicherlich schon: 30 Tage vegan leben.

Alter PETA, ernsthaft? Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun? Seit wann ist den Solidarität an Auflagen geknüpft? Nur Leuten zu helfen, die in das eigene Weltbild passen, ist das nicht schon faschistoid? Wie wollt ihr denn jemals Menschen vom Veganismus ÜBERZEUGEN, wenn ihr pauschal Leute ausschließt und Freund-Feind-Bilder bedient? Ich weiß ja nicht, wie es bei euch ist, aber ich bin Veganer weil ich die Welt um mich herum etwas weniger kaputt hinterlassen möchte. Für Alle.

Nein PETA, diese Aktion wird sicherlich nicht zu einer entspannten und sachlichen Debatte über unsere Konsumgewohnheiten beitragen. (Was auch deutlich mehr umfasst als unseren Speiseteller) Das Gegenteil wird der Fall sein. Statt inhaltlich zu argumentieren, kann sich jetzt jede_r wiedereinmal das Maul zerreißen über die Engstirnigkeit der VeganerInnen. Danke PETA. Ich schließe diesen Artikel in dem ich diesem jungen Mann anschließe:

veg_det

Bild geklaut: HIER