Friedenstornados

Die Selbstentwaffnung der Bundeswehr geht weiter: nicht nur sind nur 40% der deutschen Tornados einsatzbereit, jetzt stellt sich auch heraus, dass die 6 Flieger, die über Syrien Ziele für Bombenangriffe finden aufklären, nur noch tagsüber fliegen können, weil *trommelwirbel* die Beleuchtung des Cockpits zu hell ist! Weil das Cockpit zu hell ist, kann der mehrere Millionen teure Luxus Jagdbomber, stolz der gesamten Luftwaffe, nicht bei Nacht fliegen. Auf so ein Fehler muss mensch im 21. Jahrhundert auch erstmal kommen.

Der Autor dieses Artikels begrüßt, wie bereits mehrfach erwähnt, diese Selbstentwaffnung der Bundeswehr ausdrücklich. Die Bundeswehr kommt damit ihrem Ziel Frieden zu schaffen in der Welt, mit jedem Panzer der nicht fährt, mit jedem Flugzeug das nicht fliegt und mit jedem Gewehr das nicht trifft einen großen Schritt näher. Sobald die Bundeswehr waffenfrei ist, ich rechne da mit etwa 2020, schlage ich sie für den Friedensnobelpreis vor.

Und es kommt, wie es kommen musste…

Schland schickt Bomber nach Syrien und offensichtlich gibts für sowas nicht einmal einen Parlamentsvorbehalt mehr. Gleichzeitig wird die Überwachung im Inneren weiter ausgebaut und mit dem Finger auf Geflüchtete gezeigt, weil sich unter diesen ja auch Terroristen befinden könnten.

Sascha Lobo gleicht das ganze mal mit der Realität ab:

  • die Attentäter wurden fast alle in Frankreich geboren, trotzdem wird wiederholt die Flüchtlingsdebatte mit dem Terrorismus verknüpft
  • die Attentäter waren fast alle (7 von 8) behördlich bekannte, verdächtige Islamisten, trotzdem wird die Überwachung der Bevölkerung intensiviert
  • die Attentäter haben offenbar unverschlüsselt kommuniziert, trotzdem werden sie als Argument gegen Verschlüsselung missbraucht

Und wie genau Anschläge verhindert werden, wenn in Syrien weiter gebombt wird, erschließt sich mir auch noch nicht zur Gänze.